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Zwischen Reichweite und Verantwortung: Warum ich mich im Tierschutz engagiere

14. Juni 2026
Hunderettung Europa

Mein Berufsalltag dreht sich um Aufmerksamkeit… Ich arbeite als Social-Media-Managerin, betreue und helfe Unternehmen, Vereinen und Menschen dabei, sichtbar zu werden. Es geht um Reichweite, Markenaufbau, Kommunikation und darum, die richtigen Botschaften zu den richtigen Menschen zu bringen.

Und ich liebe meinen Beruf. Denn hinter den Projekten stehen großartige Menschen, spannende Ideen und tolle Unternehmen. Trotzdem habe ich mich in den letzten Jahren immer wieder dabei erwischt, mir eine Frage zu stellen: Wo kann ich persönlich etwas zurückgeben?

Wir leben in einem Land, in dem es den meisten von uns vergleichsweise gut geht. Natürlich hat jeder seine eigenen Herausforderungen, Sorgen und Kämpfe. Aber je mehr ich mich mit dem Thema Tierschutz beschäftigt habe, desto häufiger musste ich an die Lebewesen denken, die keine Stimme haben.

Tiere können nicht um Hilfe bitten. Sie können keine Beiträge schreiben. Keine Spendenaufrufe starten.
Keine Geschichten erzählen. Sie sind darauf angewiesen, dass Menschen hinschauen. Und genau deshalb habe ich mich entschieden, eine Patenschaft bei der Hunderettung Europa zu übernehmen. Jeden Monat geht ein Betrag von meinem Konto ab. Davon werden Hunde versorgt, medizinisch behandelt und aus Tötungsstationen gerettet.

Ehrlich gesagt war das für mich aber nur der erste Schritt. Denn Geld zu überweisen ist wichtig. Aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass ich gerne mehr tun möchte. So bin ich zu den Vorkontrollen gekommen.

Heute unterstütze ich die Hunderettung Europa und mittlerweile auch MAP Straßennasen bei Vorkontrollen in meinem Umfeld. Dabei besuche ich Menschen, die einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause schenken möchten. Wir sprechen über ihren Alltag, ihre Vorstellungen und darüber, wie das Leben mit einem Hund aussehen könnte.

Diese Gespräche sind sehr schöne Erfahrungen. Nicht nur, weil sie den Organisationen helfen. Sondern weil sie mir zeigen, wie viele wunderbare Menschen es gibt.

Menschen, die bewusst einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen. Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen. Menschen, die Zeit, Geduld und Liebe schenken. Oft wird über die negativen Dinge berichtet. Über Probleme, Krisen und Missstände. Über Menschen, die es nicht gut meinen mit den Tieren. Durch meine Vorkontrollen sehe ich regelmäßig aber auch die andere Seite, die es zum Glück gibt.

Die Menschen, die helfen. Die Verantwortung übernehmen. Die ihr Herz öffnen. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum mir dieses Engagement so wichtig geworden ist.

Beruflich beschäftige ich mich jeden Tag mit Sichtbarkeit. Im Tierschutz geht es für mich darum, hinzusehen. Und manchmal beginnt Hilfe genau dort… Beim Hinsehen!


Wenn du Lust hast dich mehr zu informieren, dann schau doch mal hier (Hunderettung Europa) oder auch gerne hier (MAP Straßennasen).

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